Bettina von Armin
Wer wagt, selbst zu denken, der wird auch selbst handeln.
Praxis für systemische Beratung
Olaf Pieck
Diplom-Sozialpädagoge
Systemischer Berater (DGSF)
Arndtstraße 29
49080 Osnabrück
Kontakt
Telefon: 0541/99899874
Mobil: 0157/76805483
E-Mail: mail@trigemos.de

Warum diese Geschichte?
Dieses Buch ist aus einer Spannung heraus entstanden, die viele Familien kennen – besonders im Advent:
Auf der einen Seite steht das Bild vom perfekten Weihnachten: Lichter, Plätzchenduft, strahlende Kinderaugen, alle sind friedlich und dankbar.
Auf der anderen Seite steht die Wirklichkeit: volle Kalender, Patchwork-Pläne zwischen zwei (oder mehr) Haushalten, alte Verletzungen, neue Beziehungen, zu viel Erwartung, zu wenig Kraft.
Für Kinder ist Weihnachten oft mit einem tiefen Wunsch verbunden:
„Bitte, dieses eine Mal soll alles gut sein.“
Vor allem Kinder in Trennungs- und Patchworkkonstellationen tragen diesen Wunsch oft still in sich. Sie wollen keine komplizierten Erwachsenenlösungen. Sie wollen Nähe, Verlässlichkeit und das Gefühl, dazu zu gehören – ohne wählen zu müssen.
Für Erwachsene fühlt sich der Advent dagegen oft an wie ein Projekt, das gelingen muss:
Geschenke, Fahrpläne, „Quality Time“, Gerechtigkeit zwischen allen Beteiligten, und bitte kein Streit an Heiligabend. Wer eine neue Partnerschaft hat, versucht zusätzlich, alte und neue Familie irgendwie zu verbinden, ohne jemandem den Platz zu nehmen.
Zwischen diesen beiden Welten spielt diese Geschichte.
„Heiligabend, heil genug“ erzählt von einer Patchworkfamilie, die nicht besonders religiös ist und trotzdem spürt, dass der Advent eine besondere Zeit ist.
Jonas, Lea, Emma, Ben und Lina haben sehr unterschiedliche Wünsche:
Diese Geschichte behauptet nicht, dass es ein Rezept für das perfekte Fest gibt. Im Gegenteil: Hier wird gestritten, Türen knallen, Tränen fließen.
Und genau deshalb ist sie geschrieben worden.
Sie möchte zeigen:
…und dass Achtsamkeit kein Zaubertrick ist, der alle Probleme löst, sondern ein kleiner, aber wichtiger Unterschied:
Wir halten inne. Wir hören zu. Wir atmen, bevor wir weiterreden.
Das rote Band in der Geschichte steht für diese Verbindung:
Manchmal liegt es ordentlich in der Mitte, manchmal hängt es halb vom Tisch, manchmal tragen alle ein Stück davon am Handgelenk. Es erinnert daran, dass Familie nicht dadurch „heil“ ist, dass alles perfekt läuft, sondern dadurch, dass wir uns immer wieder neu verbinden – mit uns selbst und miteinander.
Dieses Buch richtet sich an Kinder, die spüren:
„Bei uns ist Weihnachten nicht wie in der Werbung – aber ich wünsche mir trotzdem Geborgenheit.“
Und es richtet sich an Erwachsene, die sich eingestehen:
„Ich schaffe es nicht, alles richtig zu machen – aber ich möchte lernend, ehrlich und liebevoll da sein.“
Vielleicht könnt ihr die Geschichte gemeinsam lesen – als Einladung, über eigene Wünsche, Ängste und Hoffnungen zu sprechen.
Vielleicht wird sie ein Adventsbegleiter, der nicht sagt: „So musst du es machen“,
sondern eher: „So könnte es aussehen, wenn wir uns erlauben, unperfekt und gleichzeitig verbunden zu sein – heiligabend, heil genug.“
1. Ankommen im Advent
Die Wohnung von Jonas und Lea riecht noch nach frisch gekochtem Kaffee, nicht nach Zimt und Tannengrün. Kartons mit Weihnachtskram stehen halb geöffnet im Flur, eine Lichterkette hängt halb aus der Kiste, als hätte sie auf halbem Weg aufgegeben.
Die Wohnungstür geht auf. Lina platzt als Erste hinein, mit rotem Rucksack und glänzenden Augen.
„Habt ihr schon den Adventskranz? Und Plätzchen? Und—“
Sie stockt, als sie die Kartons sieht.
Ben schlendert hinterher, Kapuze hoch, Kopfhörer um den Hals. „Wow“, sagt er trocken. „Volle Weihnachtswunderwelt.“
Emma tritt als Letzte ein, mit einer Reisetasche in der Hand. Sie lächelt kurz in die Runde, aber das Lächeln bleibt an den Augen hängen.
„Hey“, sagt Jonas und versucht, alle auf einmal zu umarmen. „Schön, dass ihr da seid. Wir… äh… sind noch nicht ganz fertig.“
Lina zieht die Stirn kraus. „Aber es ist doch schon Advent…“
Lea tritt aus der Küche, wischt sich die Hände an einem Geschirrtuch ab. „Vielleicht können wir ihn ja dieses Jahr zusammen ankommen lassen“, sagt sie leise.
Lea zeigt aufs Sofa. „Bevor wir planen, setzen wir uns eine Minute hin. Einfach nur sitzen und merken: Ich bin da. Ohne was tun zu müssen.“
Lina zappelt, setzt sich aber. Ben bleibt erst stehen, dann lässt er sich doch in die Sofaecke fallen. Emma stellt ihre Tasche ab und rutscht an die Armlehne.
„Schließt mal kurz die Augen, wenn ihr wollt“, sagt Lea. „Nur einen Atemzug lang ein… und aus…“
🌿 Achtsamkeit, Selbstliebe und Innerer Frieden 🌿
Heute nehme ich mir bewusst Zeit für mich selbst. Inmitten des Trubels und der Herausforderungen des Alltags ist es so wichtig, innezuhalten und Achtsamkeit zu üben. 🌸🧘♀️
Achtsamkeit bedeutet für mich, den Moment voll und ganz zu erleben, ohne ihn zu bewerten. Einfach zu SEIN, ohne ständig das Bedürfnis zu haben, besser, anders oder mehr zu sein. 💖
Selbstliebe ist kein Ziel, das man erreicht, sondern eine fortlaufende Reise. Jeden Tag aufs Neue übe ich mich darin, mich selbst so anzunehmen, wie ich bin. Dabei lasse ich negative Gedanken los und schaffe Raum für Positivität und inneren Frieden. 🌈✨
Dankbarkeit ist der Schlüssel zu einem erfüllten Leben. Heute bin ich dankbar für all die kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen – die warme Sonne auf meiner Haut, das Lachen eines Freundes und die unendlichen Möglichkeiten, die jeder neue Tag mit sich bringt. 🌞😊
Lasst uns gemeinsam diesen Moment genießen und uns selbst daran erinnern, wie wertvoll und einzigartig wir sind. 💫🙏
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